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Alle Veranstaltungen beginnem um 20.00 Uhr in der Stadthalle Eckernförde.

(Aufgrund der Sanierung der Stadthalle können in dieser Spielzeit nur 5 Stücke angeboten werden.)


Sonntag, der 18. September 2019



Programm folgt.



Mittwoch, der 23. Oktober 2019



Szenisches Konzert

mit Thorsten Henning, Friedemann Hecht, Thomas Winter, Alexander Franzen, Johannes Schwärsky, Jörg Daniel Heinzmann

(Bild: Kuno Rudolph)

Die Comedian Harmonists Today sind eine der renommiertesten Gruppen des Genres. Sie kamen 2004 am Berliner Theater am Ku’damm für die Uraufführung von „Jetzt oder Nie“, Gottfried Greiffenhagens zweitem Stück über das weltberühmte historische Sextett zusammen. Sensationellen Erfolg hatten sie damit bei Gastspielen an der Comödie Dresden, dem Winterhuder Fährhaus in Hamburg und der Komödie Düsseldorf.

Seit 2008 sind sie unabhängig und mit ihrem eigenen Stück „Ein Neuer Frühling“ (Buch und Regie: Thomas Winter, Arrangements: Jörg Daniel Heinzmann) sehr erfolgreich. In Form eines szenischen Konzertes erzählen sie quasi als Theaterstück retrospektiv die bewegende Geschichte ihrer historischen Vorbilder. Beginnend mit der Gründung 1926, raschem Erfolg weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, bis zum Auftrittsverbot im Dritten Reich. Das führt zur Emigration der drei jüdischen Mitglieder, woraufhin beide Teile, mit neuen Mitgliedern aufgefüllt, an den alten Erfolg versuchen anzuknüpfen. Die kurzen Szenen sind musikalsisch eingebettet in emotional passende Hits der Comedian Harmonists wie z.B. „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Veronika, der Lenz ist da“, aber auch weniger bekannte Titel.
(Quelle: Comedian Harmonists Today)



Mittwoch, der 20. November 2019



Komödie von Colin Higgins

Regie: Thomas Rohmer

Bühne: Martin Käser

Kostüme: n.n.

mit Katharina Ackernmann, Raphael Stompe, Manuela Denz, Sebastian R. Delta, Magdalena Meier und Fabian Rogall








































(Bildquelle: https://www.theatergastspiele-fuerth.de/kopie-von-flitterwochen-zu-dritt)

Die zeitlose schwarze Komödie erzählt eine zarte Liebesgeschichte, jongliert humorvoll mit gesellschaftlichen Tabuthemen und ist ein klares Ja zum Leben. 

Harold und Maude erzählt die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen Achtzehnjährigen aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen und impulsiven Neunundsiebzigjährigen, einer "unwürdigen Alten", die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt lebt. Harolds wohlhabende und dominante Mutter versucht ihren Sohn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber wegen der inszenierten Selbstmordversuche Harolds regelmäßig misslingt.  Diese morbide Faszination für den Tod lässt ihn auch immer wieder Beerdigungen besuchen. Dort lernt er eines Tages die Exzentrikerin Maude kennen.

Und plötzlich entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits jeglicher gesellschaftlicher Konventionen. Gegensätze ziehen sich an.

Je mehr Harold in das Leben von Maude eintaucht, desto mehr verändert sich sein Blick auf die Welt. Und sein Entschluss steht schnell fest: Maude ist die Frau, mit der er sein ganzes Leben verbringen möchte. Sie ist die ideale Partnerin, die er heiraten will. Gäbe es da nicht besagtes kleines Problem: Harold ist 18 und Maude fast 80 ...

Maude lehrt Harold einen neuen Blick auf die Welt und das Leben und das sonderbare Paar erlebt schwarzhumorige Situationen voll von grotesker Komik, zugleich aber melancholischer Poesie und Zärtlichkeit.

Das zauberhafte Theaterstück nach dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1971 bringt eines der wohl ungewöhnlichsten und liebenswertesten Liebespaare der Literatur auf die Bühne. Der Zuschauer erlebt mit Harold und Maude eine ganz besondere Zeit der Liebe …
(Quelle: https://www.theatergastspiele-fuerth.de/kopie-von-flitterwochen-zu-dritt)



Samstag, der 11. Januar 2020



Komödie von Stephan Eckel

Regie: Jürgen Schlachter

Bühne und Kostüme: Mark Späth

mit Giovanni Arvaneh, Renan Demirkan, Tanja Schumann

(Bild: Bernd Arvaneh)

Aus dem Textbuch:
Carlos und Anna sitzen auf einem roten Sofa. Zwischen beiden ist viel Platz, keiner will dem anderen zu nahekommen. Beide haben die Arme vor der Brust verschränkt. Auf der linken Seite des Sofas hat, in einem bequemen Sessel, die Therapeutin Platz genommen. Sie ist angespannt. Auf ihrem Schoß liegt ein Notizbuch, in das sie hin und wieder kritzelt. Überall im Raum sind kleine Kleenex-Boxen verteilt …

So beginnt die facettenreiche erste Sitzung der Paartherapie, die Anna und Carlos als letzte Möglichkeit erwogen haben, um ihre Beziehung zu retten. Vor einer hoffnungslos überforderten Therapeutin sagen sich die beiden so kräftig die Meinung, dass die Fetzen fliegen und sogar ein Schaumstoffschläger zum Einsatz kommt. Ihr Problem heißt Ehe – mit all den Erwartungen, Entbehrungen und Enttäuschungen, die beide damit verbinden. Mal witzig und mal bitter ernst werden in der Therapiestunde alle großen Missverständnisse zwischen (Ehe-)Mann und Frau, Vater und Mutter, Schwiegersohn und Tochter aufs Tapet gebracht. Anna leidet nicht nur unter quengelnden und kreischenden Kindern beim abendlichen Einkauf, sondern auch unter dem Verlust ihrer einstigen Anziehungskraft auf das andere Geschlecht, darunter, dass ihre Welt immer mehr zu schrumpfen scheint und unter Zwergen- und Piratenkostümen, die sie für das nächste Kindergartenfest produzieren muss. Carlos kämpft dagegen um den Spaß in seinem Leben als verheirateter Mann und hasst es, als Vater immer den schwarzen Peter zugeschoben zu bekommen, ganz gleich, was er tut.

Zwischen Anklagen, Aggressionen und Absurditäten werden Episoden aus dem Eheleben anschaulich rekonstruiert: Ein Horror-Urlaub mit anderen Pärchen, die Kindertanzgruppe, die vollbusige Praktikantin und der Halbfett-Kartoffelsalat der Schwiegermutter. Kaum ein zwischenmenschliches Problem bleibt unerwähnt, und so manches Paar wird sich hier wiedererkennen: Vor Jahren noch stürmisch verliebt, sitzt man ruckzuck mit zwei Kindern in einem Reihenhaus und spielt nur noch das Taxi für den Nachwuchs. Aber muss es denn immer so sein, dass der Alltag die Liebe auffrisst? Zwischen den Zeilen des schnellen und pointenreichen Schlagabtauschs des Paares offenbart sich, mal auf urkomische, mal auf sehr anrührende Weise, schließlich doch noch das Band, das Anna und Carlos zusammenhält: Die Liebe! Eine ebenso freche wie bitterböse Komödie über das romantisierte Ehebild und eine hemmungslose Reflexion (un-)möglicher Alternativen.
(Quelle: https://thespiskarren.de/saison-2016-2017/alles-ueber-liebe/)



Sonntag, der 23. Februar 2020



Komödie von Molière

Regie: Kai Frederic Schrickel

Ausstattung: Hannah Hamburger

mit Saro Emirze, Andreas Erfurth, Alexander Jaschnik, Rike Joeinig, Dierk Prawdzik, Kai Frederic Schrickel, Laurenz Wiegand, Petra Wolf

(Bild: Philipp Plum)

Die Väter
Argante und Geronte, zwei reiche und gierige alte Kaufleute aus Neapel, sind auf Geschäftsreise und überlassen ihre beiden Söhne den Dienern zur Aufsicht. 

Die Söhne!Denen fällt aber nichts Besseres ein, als sich Hals über Kopf zu verlieben: Leandre, Gerontes Sohn umgarnt die schöne Zerbinette, ein fahrendes Mädchen fraglicher Herkunft und Octave, der Sohn von Argante, heiratet sogar heimlich die liebliche, aber mittellose Hyacinthe, die nur in Begleitung ihrer Amme an der Küste Neapels gestrandet ist. 

Aber es kommt noch schlimmer!Denn die beiden Väter haben vereinbart, dass der Sohn des einen die Tochter des anderen ehelichen soll! Was tun?

Auftritt: Scapin!Scapin, der gerissene und schlagfertige Diener von Leandre, soll helfen, Geld zu beschaffen, um Zerbinette vom fahrenden Volk loszukaufen. Gleichzeitig hilft er seinem Kollegen Silvestro, Diener des Octave, dessen Probleme in den Griff zu kriegen: Mit Hilfe von allerlei Tricks und Possenspiel werden die beiden Väter um ihr Geld gebracht und zum Ende erleben alle noch eine Überraschung, mit der selbst das Schlitzohr Scapin in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hat!

Molière spielt Scapin!Der Übersetzer und langjährige künstlerische Leiter der Bad-Hersfelder-Festspiele Peter Lotschak stellt in seiner Bearbeitung diese pralle Komödie überdies in einen historischen Zusammenhang: Er lässt die Truppe Molieres leibhaftig auftreten und vor unseren Augen „Die Streiche des Scapin“ als Theater auf dem Theater zur Aufführung bringen!  Ein Stück also auch über die Pannen und Anekdötchen der Theaterschaffenden zu allen Zeiten, ein augenzwinkernder Blick hinter die Kulissen eines fahrenden Theaters und ein natürlich Fest für die Vollblutkomödianten unseres Ensembles!

Die Streiche des Scapin wurde für Molières Truppe zum Kassenschlager und gehört seither zu den meistgespielten Stücken des französischen Theaters. Molière schrieb diese Farce im Stile der Commedia dell’arte zwei Jahre vor seinem Tod, zur Überraschung seiner Kollegen: Er griff darin wieder auf seine ersten Theatererfahrungen mit der Truppe seines italienischen Kollegen Tiberio Fiorilli und dessen Figur des Scaramouche zurück, von dem Moliere selbst sagte, dass er ihn „lange und mit der größten Aufmerksamkeit studiert und ihm alles Schöne und Treffende seiner Aktion zu danken habe“. 
(Quelle: http://www.neuesglobetheater.de/stuecke/2/)