Startseite
AKTUELLES
Wir über uns
NEU! Spielplan 2017/2018
Angebote für Kinder
Sonderveranstaltungen
Service/Karten/Sitzplan
Presse
Bildergalerie
Gästebuch
Archiv
Anfahrt
Kontakt
Impressum


Alle Veranstaltungen beginnen um 20.00 Uhr in der Stadthalle Eckernförde.


Freitag, den 29.09.2017



Tragikomödie von Josef Harder

Bild: Gerrit Wittenberg

Indien
- Sehnsuchtsland von Kurt Fellner, seines Zeichens technische Aufsichtskraft im Außendienst des Fremden- verkehrsamtes Brandenburg. Zuständig im Hotel- und Gaststättengewerbe u.a. für die Kontrolle und Beanstandungen unhygienischer Klobürstenhalterungen, mangelhaft installierter, schweißresitenter Saunageländer und sich zu gefährlichen Stolperfallen aufrollender Bodenbeläge. Also für die Dinge, die das Leben erst richtig lebenswert machen!

Als verlängerter Arm des Gesetzes begibt er sich mit seinem Kollegen, dem Restaurant-Inspektor Heinz Bösel, auf Dienstreise in die vermeintliche Servicewüste Brandenburg: Einer testet die Betten, einer die Schnitzel. Und sie entdecken auf dieser Tour de Force, was echte Männerfreundschaft ausmacht: saufen, streiten, sich versöhnen.

Aus der Fahrt durch die brandenburgische Provinz wird somit auch eine Reise zu sich selbst. Am Ende dieser bissigen Gaudi über zwei sympathische Unsympathler obsiegt der Krebs. An dem einer der beiden verreckt. Aber vielleicht wird er ja, wie man in Indien glaubt, wiedergeboren. Wahrscheinlich dann als Gemüse, er war doch fast ein Vegetarier. Zu wünschen wäre es ihm!

Eingerahmt wird dieser komödiantische Selbsterfahrungs-Trip in die Tourismus-Branche von live gesungenen und indisch behauchten Schlagern aus den Tiefen der deutschen Unterhaltungskultur. Theodor W. Adorno sagte über die Wirkung des Schlagers und seine gesellschaftliche Funktion: „Schlager beliefern die zwischen Betrieb und Reproduktion der Arbeitskraft Eingespannten mit Ersatz für Gefühle überhaupt, von denen ihr zeitgemäß revidiertes Ich-Ideal sagt, sie müssten sie haben.“

Dem ist nichts hinzuzufügen...
Neuer Absatz
(Quelle: http://www.neuesglobetheater.de/stuecke/indien/)


Montag, den 09.10.2017


Komödie von Anna Bechstein
nach dem gleichnamigen französischen Kinohit von Jérôme Enrico

mit Diana Körner, Anne Stegmann, Renate Koehler, Sorina Kiefer, Hans-Jürgen Helsig, Michael Stark, Lutz Bembenneck, Johannes Pfeiffer, Konstantin Gerlach, Sandrino Herrklotsch

(Bildquelle: http://a-gon.de/paulette-oma-zieht-durch/downloads#materialien)

Wer sagt denn, dass Geld nicht doch glücklich machen kann? Oma Paulette muss von Grundsicherung leben, ist verbittert, bösartig und extrem rassistisch. Als der Gerichtsvollzieher auch noch die Möbel holt, reicht es.
Sie nimmt ihr Leben in die Hand und wird vom Sozialfall zu einer äußerst erfolgreichen Geschäftsfrau. Kleiner Schönheitsfehler: Paulette dealt mit weichen Drogen. Und das ziemlich ungestört von der Obrigkeit, denn wer würde so etwas schon bei einer Frau ihres Alters erwarten? Dafür muss sie sich Konkurrenten und Neider aus der Unterwelt vom Hals halten. Das materiell nun viel bessere Leben aber auch die für den Geschäftserfolg unumgängliche Begegnung mit Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe bewirken etwas. Paulette entdeckt Seiten an sich, die sie regelrecht sympathisch erscheinen lassen – na beinahe, jedenfalls…Eine herrliche Komödie, basierend auf dem gleichnamigen französischen Kinohit aus dem Jahr 2013. Dazu mit ernstem Kern – es geht um die Überwindung von Altersarmut, sozialer Ausgrenzung, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

(Quelle: http://a-gon.de/paulette-oma-zieht-durch)


Samstag, den 04.11.2017


von und mit Gilla Cremer

(Bild: Arno Declair)
















Agnes steht im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Hier ist sie aufgewachsen, hier haben Vater und Mutter 60 Jahre lang gewohnt – nun muss es geleert werden. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem voll gestopften Speicher? An jedem Gegenstand scheint noch so viel Leben zu hängen, ein vertrauter Geruch oder eine Geschichte! Behalten? Verschenken? Verkaufen? Wegwerfen? Erinnerungen an die Familie und die eigene Kindheit springen aus Schubladen und Schränken. Agnes stolpert über Briefe und Tagebücher, die nicht für sie bestimmt waren. „Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg“, hatte ihr ein Entrümpelungs-Profi geraten. Wenn das so einfach wäre…


Freitag, den 26.01.2018


ein musikalisches Schauspiel von Peter Baumann

Künstlerische Leitung: Peter Grisebach; Musikalische Leitung: Karl-Heinz Böhm
mit Viveca Lindhe, Gesang und René Rollin, Erzähler, Auktionator; Musik: Peter Baumanns "JazzRomances"

Der besondere Reiz dieser musikalisch-literarischen Hommage an Marilyn Monroe liegt darin, dass die Lebensgeschichte der Schauspielerin an Hand einer Versteigerung in einem Auktionshaus in Hollywood, wo ihr Nachlass "unter den Hammer" kommt, nachgezeichnet wird.  

Mit jedem Kleid, jedem Schmuckstück, jedem Gemälde, das der Auktionator aufruft, ist ein Abschnitt ihres Lebens und Leidens verbunden.  Neu und frisch arrangiert, präsentiert sich die Musik, die Marilyn in ihren unvergessenen Filmen gesungen´und zu internationalen Hits gemacht hat. 

Die schwedische Sängerin Viveca Lindhe weckt mit ihrem ganz eigenen Timbre Erinnerungen an die Zeit und die musikalische Welt der großen Schauspielerin.  

Die "Kieler Nachrichten" schrieben über die Uraufführung des Landestheaters in Schleswig, sie "unterhält das Publikum so effektvoll, dass es mit Standing ovations dankt".


Samstag, den 24.03.2018


mit Marion Bach und Hans-Günther Pölitz

(Grafik: T. Beuster, ö-konzept)

Albert Einstein sagte: „ZEIT ist das, was man an der Uhr abliest“. Und die ist bekanntlich relativ. Die Einen sagen es wäre elf Uhr fünfundfünfzig, die Anderen behaupten, es wäre bereits fünf vor Zwölf.  Was wir von unserer ZEIT wirklich wissen ist:

Was zur WahlkampfZEIT versprochen,
wird zur RegierungsZEIT gebrochen.
Was in der FriedensZEIT saniert man,
wird in der KriegsZEIT bombardiert dann.

Und das macht viele wütend. In ihrer Verzweiflung versuchen manche ihre ZEIT einfach totzuschlagen. Davor warnt aber schon der Uhr-Ahn Aristoteles: „Wenn wir die ZEIT totschlagen, wird sie sich eines Tages rächen. Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.“ Selbst der Papst fordert: „Uhrbi et Orbit!“ Was wohl so viel heißt, wie: Manche ZEITgenossen könnte man auf den Mond schießen. Wir halten es mit dem Uhr-Viech Karl Valentin: „Jedes Ding hat drei Seiten. Ein positive, eine negative und eine komische.“ Wenn sie die entdecken wollen, dann nutzen Sie ihre FreiZEIT und merken sich einfach unsere AnfangsZEIT.  Denn kommt die ZEIT – kommt uns‘re TAT
(Quelle: http://www.zwickmuehle.de/mz/cms/programme/kommt-zeit-kommt-tat.html)


Samstag, den 14.04.2018


von Marc-Uwe Kling
Inszenierung und Bühne: Mirko Schombert


Marc-Uwe lebt in einer kleinen Zweizimmerwohnung, trägt um 13 Uhr noch Pyjama, hört gerne Platten und sinniert über das Leben. Außerdem schreibt er Lieder und Geschichten – „Kleinkünstler“ also, schlussfolgert das Känguru, das sich eigentlich nur Eier für Pfannkuchen borgen will und dann gleich einzieht. Wenig später liegt das Känguru in der Hängematte, lässt sich bekochen, vertilgt massenhaft Schnapspralinen und erzählt von seiner Vergangenheit beim Vietcong und von seinem Hang zum Klassenkampf. Gemeinsam diskutieren die beiden über alle wirklich drängenden Fragen unserer Zeit: Ist das Liegen in einer Hängematte schon passiver Widerstand? Ist es verwerflich Vegetariern Chicken-Nuggets zu servieren, wenn sich nachweislich darin kein Fleisch befindet? Ist es zumutbar, dass ein DVD-Player das Vorspulen verhindert und den Käufer damit zwingt sich Industrie-Propaganda anzuschauen? Und ist rechts vor links die Veräußerung reaktionärkonservativer Unterdrückungsmuster?

Bissig, liebevoll ironisch, witzig und pointiert führt uns das ungleiche Paar vor Augen, was unseren Alltag ausmacht und in was für einer absurden Welt wir eigentlich leben. Marc-Uwe Kling hat mit seinen Känguru-Geschichten wahre Kultbücher geschrieben. Dank Klings eigener Fassung für das Theater ist die „WG wider Willen“ jetzt auch auf der Bühne zu erleben.
(http://www.burghofbuehne-dinslaken.de/)